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Rückblick und Vorausschau - Neue Weichenstellungen im Ilzer Land

VOM 15.01.2019


Digitalisierung, Biodiversität und Ehrenamt – neue Schwerpunkte für die ILE Ilzer Land

Rückschau und Vorschau bei zweitägigem Evaluierungsseminar in Viechtach – Förderung Regionalbudget vorgestellt

Perlesreut/Viechtach. In konzentrierter Atmosphäre arbeiteten die Bürgermeister und Geschäftsleiter der 12 ILE Kommunen  und der Vorsitzende der ILE Ilzer Land Manfred Eibl gemeinsam mit den Projektkoordinatoren und den drei Seminarleitern den Umsetzungsbegleitern vom Amt für Ländliche Entwicklung Werner Weny und Nina Kiehlbrei sowie Geschäftsführerin Carolin Pecho zwei Tage lang an dem Blick zurück, vor allem aber dem Blick in die Zukunft. In der Schnitzmühle in Viechtach hatten die 11 aktiven Handlungsfelder der ILE ihre Ergebnisse, Projekte und Herausforderungen zusammengetragen. Vor Ort wurde dann evaluiert was sich positiv entwickelt habe und wo neue Herausforderungen für Kommunen der Region bestehen.

     

 

Die ILE Ilzer Land ist seit 2005 aktiv, bei der letzten Evaluierung 2015 hat man bereits neue Schwerpunkte in der Vernetzung der Kommunen und der Öffentlichkeitsarbeit gesetzt. In einem intensiven Neuausrichtungsprozess über Kooperationsprojekte gemeinsam mit verschiedenen Fraunhofer Instituten und den Hochschulen in Passau, Deggendorf und Landshut sowie Gründerinitiativen und dem Unternehmernetzwerk der ILE haben sich in den letzten Jahren bereits neue Handlungsfelder gezeigt. Digitalisierung, Biodiversität, Mobilität vor Ort, die Vernetzung der Verwaltungen und ein noch stärkerer Fokus auf Innenentwicklung, Wohnprojekte und Barrierefreiheit sind Hauptthemen der nächsten Jahre. Gleichzeitig sollen bewährte Strukturen beibehalten und ergänzt werden. „Synergien zwischen den Handlungsfeldern nutzen, wird eine Aufgabe sein“, betonte Werner Weny in seinen einleitenden Worten. Außerdem steht das Thema Ehrenamt im Fokus, die Begleitung von ehrenamtlich Aktiven ebenso wie die Vernetzung von Projekten untereinander etwa durch die Plattform „ile.digital“ und die Organisation von Mitsprache aller Altersgruppen ist „ein ganz wichtiger Baustein, um unsere Heimat lebenswert zu erhalten“, betonte Weny. Gemeinsam mit Dr. Klaus Bauer (APA) und Rolf-Peter Klar wurde am zweiten Tag das Handlungsfeld Innenentwicklung intensiv betrachtet. In mehreren Kommunen sind attraktive, städtebauliche Projekte geplant und umgesetzt worden. Gleichzeitig sind die Megathemen Digitalisierung, Belebung des öffentlichen Raums, Baukultur und Mobilität für attraktive Ortsmitten weiter entscheidend. Klar berichtete von der Strahlkraft der Ilzer Land Projekte über die Region hinaus und betonte, dass mit angepassten Konzepten neue Schwerpunkte gesetzt werden sollen. In einem Gesamtkonzept wird die ILE Ilzer Land sich nun einen Fahrplan für die nächsten Jahre geben. Damit schafft die ILE die Voraussetzungen für eine Förderung für die nächsten Jahre. Weny berichtete von einem neuen Förderprogramm, dem „Regionalbudget“. Hier können kleinere Projekte in der ILE bis zu 80 Prozent gefördert werden, die bis Ende Oktober 2020 abgeschlossen sein müssen. Interessenten könne sich bei der Geschäftsstelle der ILE Ilzer Land melden, ein Auswahlgremium aus Vertretern des Ehrenamts, der ILE und der Unternehmer werden über die Vergabe entscheiden. Weitere Informationen werden zeitnah auf der ILE Homepage veröffentlicht.

 

Bildtexte:

Gruppenbild: Intensiv erarbeiteten die Bürgermeister und Geschäftsleiter der ILE Ilzer Land gemeinsam mit Vertretern des Amts für Ländliche Entwicklung Landau, der Regierung von Niederbayern und den Projektkoordinatoren die Bestandsaufnahme und Empfehlungen für die zukünftige Arbeit.

Gemeinsame Arbeit: Gemeinsam wurde über die Zukunftsthemen diskutiert.

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