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DAS ILZER LAND GESTALTET "HAND IN HAND"
DEN EINZIGARTIGEN LEBENS- & NATURRAUM AN DER ILZ

Im Jahr 2005 gründeten die Bürgermeister der Stadt Grafenau, der Märkte Schönberg, Perlesreut, Röhrnbach und Hutthurm sowie der Gemeinden Fürsteneck, Ringelai, Saldenburg und Thurmansbang den Verein Ilzer Land e.V. Die erfolgreiche interkommunale Zusammenarbeit auf Basis einer Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) mit insgesamt zwölf Kommunen, elf davon aus dem Landkreis Freyung-Grafenau und eine aus dem Landkreis Passau (Hutthurm), basiert auf einem von gegenseitigen Verständnis geprägten Umgang miteinander.

Früheres Kirchturmdenken ist einem WIR- Gefühl zur Gestaltung der Zukunft im gemeinsamen Lebensraum um die Ilz gewichen.

 

                               >> HAND IN HAND IM ILZER LAND <<

 

Der Verein Ilzer Land e.V., dem alle zwölf Kommunen angehören, hat sich zum Ziel gesetzt, die

  • nachhaltige Entwicklung der natürlichen Lebensgrundlagen,
  • heimatliche Verbundenheit,
  • kulturelle Identität
  • und den Wirtschaftsstandort zu fördern,

um die Zukunftssicherung seiner Mitgliedsgemeinden zu unterstützen. Gemeinsam brachten die Gemeinden seit 2005 rund 500 Projekte zum Laufen, an denen etwa 450 Aktive beteiligt waren.

 

Viele Projekte wurden durch das ALE Niederbayern angestoßen und durch öffentliche Mittel gefördert. Die größten Erfolge konnte die ILE Ilzer Land mit dem Bundespreis im Wettbewerb „Engagement für die Region“ (2010) und dem Bayerischen Staatspreis Land- und Dorfentwicklung des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (2012) verbuchen. Weit über die Grenzen Bayerns hinaus ist die ILE Ilzer Land ein Vorzeigeprojekt.

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Die 12 Gemeinden des Ilzer Landes liegen im Regierungsbezirk Niederbayern in den Landkreisen Freyung-Grafenau und Passau. Sie erstrecken sich über 350 km² und verfügen über 38.000 Einwohner.

Organisation

 

Die Bürgermeister haben die ILE zur „Chefsache“ erklärt. Federführend betreuen sie die 11 Handlungsfelder Zusammenarbeit der kommunalen Verwaltungen (IKZ), Tourismus, Wirtschaft, Jugend, Senioren und Menschen mit Handicap, Demografie / Innenentwicklung / Flächenmanagement, Energie / Klimaschutz / Ressourcen, Marketing / Öffentlichkeitsarbeit, Ökomodellregion, Bauhof.

Die Organisation, bestehend aus dem Vorstand mit zwölf Ilzer Land-Bürgermeistern an der Spitze, einer Geschäftsführung sowie handlungsfeldbezogenen Lenkungsgruppen, wird unterstützt von mehreren Projektkoordinatoren. Sie kümmern sich um einzelne Bereiche, organisieren, koordinieren, setzen Maßnahmen gemeinsam mit den Gemeinden und Akteuren vor Ort um und generieren dadurch eine Entlastung für die Gemeindeverwaltungen.

Am ALE Niederbayern wurde im Jahr 2011 zum ersten Mal eine umfassende Bilanz erstellt, die jährlich fortgeführt wird und einen fundierten Überblick über die einzelnen Maßnahmen, Projekte und deren Kapital- und Ressourceneinsatz bietet. Eine regelmäßige Evaluierung bewertet sowohl den ILE-Prozess als auch die Projekte nach vorher festgelegten Kriterien.

 

Geschäftsstelle

Der Ilzer Land e.V. hat seit dem 1. Februar 2017 eine Geschäftsführung. Die Stelle wurde in der historischen Bauhütte, direkt am Perlesreuter Marktplatz, eingerichtet. Gefördert wird die Stelle durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, vertreten durch das Amt für Ländliche Entwicklung in Landau a. d. Isar.

 

Geschäftsführung

Valeska von Karpowitz
| +49 8555 4076115

UNSERE GRUNDSÄTZE

 

  • Die Gemeinden müssen die Initiative ergreifen
  • Die Zusammenarbeit beruht auf dem Prinzip der Freiwilligkeit
  • Die Gemeinden sind gleichberechtigte Partner
  • Das Ilzer Land bildet eine wirtschaftliche, kulturelle und naturräumliche Einheit
  • Die Einstellung in den Köpfen muss sich ändern
  • Im Vordergrund steht die Erarbeitung von Zukunfts- und Strategiekonzepten
  • Ziel ist eine gmeinsame Organisationsstruktur
  • Win-Win-Effekte müssen genutzt werden
     
Grundsätzlich gilt: "ILE ist Chefsache"

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Die Bürgermeister und die Geschäftsführerin der Ilzer Land Gemeinden

Projektkoordination

Die Vielzahl der Handlungsfelder, die sich seit der Gründung der ILE Ilzer Land ergeben hat, verlangt mittlerweile Unterstützung beim Projektmanagement. Die Projektkoordinatorinnen und -koordinatoren betreuen die Projekte und Aktivitäten in den 11 Handlungsfeldern von der Konzeption bis zur Umsetzung.

Zusammenarbeit der kommunalen Verwaltungen (IKZ) // Jugend // Senioren und Menschen mit Handicap // Öffentlichkeitsarbeit und Marketing

Valeska von Karpowitz | Geschäftsführerin Ilzer Land e.V.
| +49 8555 4076115

Demografie, Innenentwicklung, Flächenmanagement

Gabriele Bergmann | Projekte & Beratung SystemK3
| +49 8501 9150261

Wirtschaft

Volker Ernst
| +49 8554 9448704

Existenzgründer-Berater

Michael Hasenberger

Ökomodellregion

Corinna Ullrich | Ökomodellregion Ilzer Land
| +49 8555 4065132

Tourismus

Alois Dorfner | CenTouris
| +49 851 5092431

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PROJEKTFÖRDERUNG

Die Projektkoordination wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, vertreten durch das Amt für Ländliche Entwicklung in Landau a. d. Isar.

Die Förderung der Maßnahme erfolgt nach Anlage 1 der Finanzierungsrichtlinien Ländliche Entwicklung (FinR-LE) mit einem Fördersatz von 70%, bei einer maximalen Laufzeit von 5 Jahren.

VON DER IDEE ZUM KONZEPT

 

Im März 2004 wurden im Rahmen eines Workshops - mit den sechs Gemeinden Fürsteneck, Grafenau, Perlesreut, Ringelai, Saldenburg und Schönberg - die ersten Überlegungen zur Gründung einer kommunalen Allianz geboren.

Bereits im Juni 2004 wurden in einem zwei-tägigen SDL-Seminar vorhandene regionale Konzepte diskutiert, eine Stärken-Schwächen-Analyse durchgeführt und weitere Schritte für eine zukünftige interkommunale Zusammen-arbeit konkretisiert. Zu den sechs Kommunen gesellte sich mit Röhrnbach eine weitere Marktgemeinde aus dem Landkreis Freyung-Grafenau.

In drei weiteren Workshops im Herbst 2004 wurde die Vereinssatzung erarbeitet und anschließend in den kommunalen Gremien zur Entscheidung vorgelegt.

Bei den Vorbereitungen zur Vereinsgründung im Januar 2005 erweiterte sich mit der Gemeinde Thurmansbang der Kandidatenkreis auf nunmehr acht Kommunen.

Am 14. Februar 2005 erfolgte die feierliche Gründung des Vereins Ilzer Land e. V.

Bereits am 23. März 2005 fand die erste Vorstandssitzung in Fürsteneck statt.

Im Rahmen der zweiten Vorstandssitzung im April 2005 wurde die Ausrichtung des ILE-Konzepts (ILEK) nach den Kriterien des neuen Handlungsleitfadens diskutiert. Mit dem neunten Vereinsmitglied, dem Markt Hutthurm (Lkr. Passau) wurde die landkreis-übergreifende Zusammenarbeit besiegelt.

Noch im April 2005 erfolgte die Vorstellung der Handlungsfelder und der Projekte sowie die Prüfung des ILEK´s durch MR Dr. Janke.

Mit der Anerkennung des ILEK´s im August 2005 galten die Förderkriterien für die ILE Ilzer Land als erfüllt.

Im Oktober 2005 wurde die Stelle zur externen Umseztzungsbegleitung des ILE-Projekts durch den Verein ausgeschrieben.

Der Start der ersten geförderten Umsetzungsbegleitung eines ILE-Projekts in Bayern wurde im März 2006 im Rahmen im Rahmen einer feierlichen Auftaktveranstaltung mit Unterzeichung des Werkvertrages vollzogen.

Die Ilz

 

Unterhalb der Stadt Grafenau, im Bereich der Ettlmühle, vereinigen sich Große-, Kleine- und Mitternacher Ohe. Von dort an fließt das früher "Schönberger Ohe" genannte Flüsschen unter dem heutigen Namen "Ilz" weiter nach Fürsteneck. Dort nimmt sie, weit unterhalb des Schlosses, ihren letzten großen Zufluss, die Wolfsteiner Ohe auf. In Passau mündet die Ilz schließlich in die Donau. Die dunkle Färbung des Wassers stammt von den ausgewaschenen Huminstoffen der Moore in den Hochlagen des Bayerischen Waldes. Dieser Farbe verdankt die Ilz auch verschiedene Beinamen, wie z.B. "Schwarze Perle" oder "Schwarzgelockte Tochter des Bayerwaldes".

Das Talsystem und die Leiten der Ilz (Talhänge) sind Lebensraum seltener Tier- und Pflanzenarten. Die herausragende Bedeutung des Ilztals war Anlass, die Auszeichnung zur Flusslandschaft des Jahres 2002/2003 zu erhalten. Fischotter, Biber und Luchs gehören neben Huchen, Flussperlmuschel und Schwarzstorch zu den bedrohten Arten, die hier noch ungestörte Rückzugsmöglichkeiten haben. In der Ilz und ihren Quellflüssen halten sich mindestens 32 Fischarten auf. Die Artenzahl nimmt naturgemäß von den Quellen zum Unterlauf zu. Nasen, Barben, Neunaugen und andere Fischarten leben dauernd in der Ilz. Zander, Äsche und Flussbarsch sind Donaufische, die die Ilz als Laichgewässer nutzen.

Rund um die weitverzweigte Flusslandschaft hat sich ein historischer Kulturraum zwischen dem Donautal und den Nationalparkgemeinden des Hinteren Bayerischen Waldes entwickelt, der neben Kultur und Tradition auch viele moderne Betriebe beheimatet, die teils weltweit agieren.

Die Lebensqualität und den Wirtschaftsstandort sichern - in einer der schönsten Natur- und Kulturlandschaft Bayerns - dafür setzen sich die gleichberechtigten Partner der Kommunalallianz im Ilzer Land ein.

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