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Neues Leben im Röhrnbacher Jugendtreff

VOM 07.03.2019


Röhrnbach. Eine Party von Jugendlichen für Jugendliche – so war die Wiedereröffnungsparty des Jugendtreffs x-treme in Röhrnbach angekündigt und so war es auch. „Wir sind sehr glücklich, dass so viele junge Leute gekommen sind“, betonte Leo Meier, einer der beiden Jugendbeauftragten der Marktgemeinde Röhrnbach. Bei guter Musik, farbenfrohen Kostümen und Pizza feierten sie eine Faschingsparty zum Neueinstand. Mit Billiardtisch und Kicker, Couch und Leinwand sind die Räumlichkeiten etwas unterhalb des Röhrnbacher Marktplatzes gut ausgestattet und eine Gruppe von Jugendlichen, den Ministranten und der örtlichen KLJB Gruppe hatten das Event  hatten das Event vorbereitet. Luftschlangen, Getränke und Faschingsmusik gab es inklusive.

 

Die Ausstattung in Röhrnbach stimmt also, aber was in den letzten Jahren fehlte, war ein Team, das regelmäßige Öffnungszeiten garantieren konnte. In unterschiedlichen Gremien hatte Leo Meier das Problem, auch zusammen mit den Jugendlichen vor Ort diskutiert, denn auch die Jugendbefragungen des Landkreises Freyung-Grafenau hatten gezeigt, dass der Wunsch nach einem Ort, an dem man einfach zusammenkommen kann, Projekte realisieren oder einfach mal Kickern, groß ist. Aber was nicht nur in Röhrnbach fehlt und auch das wurde in der Auseinandersetzung mit dem Thema deutlich, ist die Gewährleistung von festen Öffnungszeiten durch ein professionelles Team. „Unsere Ehrenamtlichen sind super“, betonte Meier, „aber es sind Ehrenamtliche. Für die Arbeit hier vor Ort brauchen wir die Unterstützung von Fachkräften und dafür brauchen wir eine Stelle, die das organisiert.“ Meier verweist damit auf ein Projekt, das Martina Kirchpfening die Kreisjugendpflegerin gerade plant, nämlich die Jugendarbeit professionell zu unterstützen. Im Moment ist der Jugendtreff nur für Events geöffnet, aber regelmäßige Planungen, eventuell im personellen Verbund werden eventuell durch Kooperationen möglich.

 

Diese Pläne unterstützt Meier und freut sich auf die nächsten Entwicklungen, von denen er auch in Röhrnbach zu profitieren hofft. Zusammen mit Pfarrer Bernhard Tiefenbrunner, Franz Neckermann dem Geschäftsführer der KLJB Passau, Martina Meier vom Pfarrgemeinderat und Carolin Pecho, Projektleiterin des Netzwerks Jugend im Ilzer Land wünschte Meier den vielen Jugendlichen, die sich für die Wiedereröffnung eingesetzt hatten alles Gute und er kündigte gleich die nächste Aktion an. Vier junge Leute, an der Spitze Andrea Schröger, der Marktgemeinde Röhrnbach werden sich leitend zusammen mit ihm an der 72 Stunden Aktion des BDKJ beteiligen. Unter dem Motto „Uns schickt der Himmel“ werden die Jugendlichen an die Neugestaltung der Räume gehen, die örtliche Senioren-Tagesbetreuung RoSeTa besuchen und eine Abschlussparty veranstalten.

 

Die Aktion findet bayernweit von 23. – 26. Mai statt und alle Jugendgruppen, die sich mit einem Projekt beteiligen wollen, das in 72 Stunden umsetzbar ist, sind eingeladen sich zu beteiligen. Die vier Jugendlichen, die in Röhrnbach die Aktion leiten freuen sich darauf, dass sie noch viele Jugendliche finden, die mitmachen wollen. Informationen gibt es bei ihnen oder bei den Jugendbeauftragten der Marktgemeinde.

 

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