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Man muss die Feste feiern wie sie fallen …

Gut 3000 Gäste haben sich das am Sonntag auch gedacht und waren mit dabei beim Foixmusifetz – für die erste Auflage ein richtiger Erfolg. Im ganzen Tittlinger Museumsdorf haben regionale Blasmusikgruppen gespielt, es gab Krapfen, Fisch und Leberkäse und allerlei Handwerker zu bestaunen. Dazu berichte ich euch bei Gelegenheit noch mehr!

Ein herrlicher Sommer verwandelt sich gerade in einen wunderbaren Herbst. Der tiefblaue Himmel zeigt es schon an und die vielen Apfelbäume, die fast unter der Last ihrer süßen Früchte zu zerbersten drohen, tun es auch. Die Jahreszeit wandelt sich, aber trotzdem können wir noch viel Zeit draußen verbringen. Zum Beispiel beim Äpfel pflücken. Das Telefon in der Bauhütte steht kaum still, seit Gerhard Falter und die Ökomodelregion ihr Projekt „Streuobstapfelsaft“ veröffentlicht haben. Am 24. September wird es soweit sein, dann wird in Kringell Ilzer Land Apfelsaft gepresst. Dafür hat Gerhard Falter viele Kartoffelsäcke geordert und an die Kommunen verteilt. Diese können die Säcke nun an ihre Bürgerinnen und Bürger weitergeben und diese sollen die gefüllten Säcke dann am Samstag oder Montag in einem bestimmten Ort in der jeweiligen Kommune abliefern. Wo das ist? Das weiß jeweils der Ansprechpartner der Heimatkommune.

Auf jeden Fall wird ein Teil des Safts dann an die lokalen Kindergärten und Schulen weitergegeben, einen Teil darf der Apfelsammler behalten. Einige Kindergruppen haben schon Interesse angemeldet, das wäre doch was, wenn wir den Ertrag nächstes Jahr noch steigern könnten? Ob die Apfelernte nochmal so reichlich ausfällt, bleibt jedoch abzuwarten. Also genießen wir jetzt was wir haben. Ich denke da an gebackene Apelküchlein, Zwetschgendatschi mit Sahne oder einfach eine Zwetschge, die gerade vom Baum gefallen ist und ganz ohne Zucker und Tand wunderbar schmeckt.

Man muss also nicht nur die Feste feiern wie sie fallen, sondern auch das Obst und die Früchte genießen, wenn sie da sind. Mehr vor Ort, regional und nachhaltig kriegen wir das in keinem Supermarkt. Und falls man kein Besitzer eines überbordenden Apfelbaums ist: Frag mal deinen Nachbarn, der gibt bestimmt ein bisschen was ab, wenn du dir die Mühe machst und auf den Baum kletterst!

Aber das ist nicht das einzige „Fest“, wir freuen uns auch heute das Fraunhofer Institut in Perlesreut begrüßen zu dürfen. Es wird zwar kein Fest, sondern angestrengte Kopfarbeit, aber interessant, lehrreich und innovativ wird es auf jeden Fall. Und bei der leckeren Essensauswahl wird es ja vielleicht doch ein bisschen ein Fest, ein Fest mit Arbeit halt, aber bei welchem Vereinsfest auf dem du kürzlich warst, war das anders? Der Hafner Wirt wird eine leckere Brotzeit bereitstellen und der Gasthof Gruber kocht auf für ein Abendbuffet! Mehr dazu erfährst du morgen und übermorgen auf Facebook und dann auch meine Eindrücke hier, sobald ich nach den Tagen meinen Kopf wieder sortiert und in die richtige Reihenfolge gebracht habe.

Die Wissenschaftler aus Berlin sind aber nicht die einzigen Gäste, die wir gerade begrüßen. Heute kommen auch 25 Bürgermeister der Donau-Moldau Region nach Perlesreut, Hutthurm und Kringell. Sie interessieren sich für die Neugestaltung der Marktplätze in der Region und wollen sich das vor Ort ansehen. Dabei werden unsere Maßnahmen im Rahmen der Städtebauförderung im Zentrum stehen. Wir freuen uns sehr die Bürgermeister (viele aus unserem Nachbarland Tschechien) hier vor Ort begrüßen zu dürfen.

Außerdem wirft schon das 10jährige unseres Jugendnetzwerks seine Schatten voraus, das wir im Oktober feiern werden. Es ist wunderbar zu sehen, was alles möglich ist, wenn sich zwölf Kommunen gemeinsam für eine lebenswerte Zukunft einsetzen.

Viele Grüße

pecho-c.jpgDr. Carolin Pecho

 

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